Freitag, 3. Januar 2014Zurück in Thailand
Nach ca. 3 Wochen Myanmar sind wir wieder zurück nach Thailand gereist,
diesmal in den Norden. Als Einstieg wählten wir die zweitgrößte Stadt
Thailands - Chiang Mai. Auf den ersten Blick wirkte die Stadt auf uns
wenig beeindruckend, aber auf den zweiten Blick konnten wir auch hier
schöne Ecken entdecken. Hier ein paar Impressionen:
Donnerstag, 9. Januar 2014Lessis be!
Goods morning everybody. Today I want to show you the concept of your
life again: Outside the world, ipad, iphone, tablet, new sportscar,
apartment, 50 % sale is important for you, it comes from desire, but you
are not happy, one guy asked me: teacher, why I'm not happy? ...
You are here because you want to find happiness, not outside happiness, but happiness inside you, You, oh sorry - not you, but many other people ... Bling together your body and your mind: lising, falling, lising, falling, I wanna go to the sea, pea mountan, it's so boring here, thinking, thinking, thinking. Lessis be. Come back! My mother, oh - sorry mother, nothing against my mother, she can copy very well, but she cannot cook. Nigiolousis is very important. Take care of yourself! Oh teacher, pain, walking is so hard. Ah! Lising, falling, lising, falling thinking thinking, thinking, thinking. Lessis be, Lessis be! Come back! Concentrate on your body, lessis be. Love get the answer, love means inspiration, be with you. You are an actor, become an observer. Bling together your body and mind. Find yourself, know! Hesiptekation is not good for you. Talking, talking, talking, talking, talking, lessis beeee. Nichts verstanden? Lessis be! ![]() So oder so ähnlich verlief der allmorgendliche Dhammatalk (von 5:30 Uhr bis ca. 6:36 Uhr) während unseres Aufenthalts im Meditationszentrum auf dem Doi Suthep bei Chiang Mai. Jeden Tag versuchte uns unser "Teacher" buddhistische Weisheiten nahezubringen und uns zum Durchhalten zu motivieren. Dabei bediente er sich - scheinbar strukturlos - endlos aneinandergereihter, oftmals sehr ähnlicher und konfuser Geschichten und das Ganze in einem teilweise schlecht zu verstehenden Englisch. Okay, lasst uns von vorn beginnen (oh je, jetzt springen wir schon wie der "Teacher"). Bereits vor unserem Myanmar-Trip hatten wir entschieden, dass wir für ein paar Tage in ein Kloster zum Meditieren(lernen) gehen wollen. (An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank an Fabio für seine tolle Beratung!). Zurück in Thailand - im Anschluss an ein paar Tage in Chiang Mai - war es soweit: Für 10 Tage verließen wir die Zivilisation und begaben uns in das Meditationszentrum beim Wat Phra That Doi Suthep, einem berühmten Tempel in Thailand. Jeden Tag hieß es um 5 Uhr Aufstehen, dann folgte der bereits erwähnte Dhammatalk. Um 7 Uhr gab es das heiß ersehnte Frühstück, was deshalb heiß ersehnt war, weil wir nach 12 Uhr mittags nichts mehr essen durften. Davor hieß es um 11 Uhr beim Lunch noch einmal sich den Bauch vollschlagen. Um 14 Uhr war Reporting-Time, wo wir in einem Einzelgespräch mit dem Teacher über unsere Meditation sprachen. Um 18 Uhr fand das allseits beliebte Chanting statt, eine Art Singen, wobei man bei manchen Stücken die Melodie eher vergeblich suchte. Das waren unsere fixen Termine. In der restlichen Zeit wurde ausgiebigst meditiert oder ein bisschen spaziert oder - aber das muss unter uns bleiben - auch mal geschwatzt. Reden war eigentlich verboten - eigentlich ... Alle, die am Meditationskurs teilnehmen, tragen weiße Kleidung. Dieser Umstand führte dazu, dass Touristen, die sich ab und an in das Meditationsgebiet verirrten, Überlegungen dazu anstellten, ob sie es hier mit einer Anstalt für psychisch Kranke oder Alkoholabhängige zu tun hatten. Umso mehr Tage man im Kloster bleibt, umso mehr Meditationsschritte erlernt man und umso tiefer kann man in das Mysterium seines eigenen Geistes vordringen. Einen Rundumblick erhält man nach 21 Tagen. In unseren 10 Tagen erlernten wir 10 Punkte bei der Sitzmeditation, 4 Schritte bei der Laufmeditation, die Liege- sowie die Stehmeditation. Wir erfuhren außerdem am eigenen Leib, dass Meditation nicht vordergründig Entspannung bedeutet. Es bedeutete manchmal auch Schmerzen, wenn das Sitzen nach mehreren Meditationsrunden einfach nur noch weh tat oder die Beine zum xten Mal eingeschlafen waren. Es bedeutete in unserem Kontext auch Hunger, der sich vorzugsweise am späten Nachmittag einstellte und es bedeutete auch einen Mangel an Bewegung, denn jegliche sportliche Bewegung kostete zu viel Energie, die man durch die rationierten Mahlzeiten nicht wiedererlangen konnte. Für Willi waren die 10 Tage die reinste Tortur (körperlich wie geistig) und zudem stellte sich nicht der gewünschte Erfolg ein, so dass er beschloss, seinen Aufenthalt auf 21 Tage zu verlängern. Somit konnte er das gesamte Spektrum der Meditationsschritte erlernen, sein drittes Auge entdecken und seine Träume sehen. Man muss dazu wissen, dass diejenigen, welche die 21 Tage machen, eine Art Heldenstatus im Meditationscamp besitzen. Das hängt damit zusammen, dass sie gemäß der Regeln in den letzten 3 Tagen und Nächten nicht schlafen, sondern nur meditieren. Ein solcher Held war auch Andreas, dessen Eindrücke vom Meditationszentrum (inkl. beeindruckender Fotos) ihr in seinem Blog nachlesen könnt: http://www.justlimits.com/blog/21-days-at-the-meditation-center und http://www.justlimits.com/blog/wat-phra-that-doi-suthep-meditation-center Unser Meditationsaufenthalt war eine in manchen Teilen skurrile, aber insgesamt tolle Erfahrung. Hier wie immer ein paar Impressionen:
Hier ein kurzes Video vom Chanting der Mönche: und hier eines von der Meditationsgruppe: Klingt doch gar nicht so schlecht, insbesondere wenn man bedenkt, dass es an diesem Tag für fast alle Meditationsschüler das erste Chanting war. Donnerstag, 9. Januar 2014Sandra allein on tour
Willi im Kloster, Sandra allein in Nordthailand - was tun? Natürlich
die wiedergewonnene Freiheit genießen und weiterreisen ohne Rücksicht
auf Verluste.
Zuerst noch ein paar Tage Chiang Mai mit abenteuerlicher Mopedfahrt
durch die City (ich würde jedem davon abraten, der Verkehr ist
gigantisch), einem Ausflug in ein 'Schirmdorf', einer schönen Sunday
Walking Street mit toller Atmosphäre und vielen kleinen Leckereien und
nettem Flair in der Altstadt.Danach Aufenthalt in dem kleinen Örtchen Pai noch etwas weiter nördlich. Wunderschön gelegen inmitten von Reisfeldern und Bergen. Einziges Manko war die Eiseskälte in der Nacht, die bis zum späten Vormittag anhielt. Ein Highlight in Pai waren die frischen Erdbeer-Fruchtshakes. Außerdem machte auf den fast menschenleeren Straßen in der Umgebung das Mopedfahren richtig Spaß. Schön waren auch die heißen Quellen, wo ich zum Eierkochen 'gezwungen' wurde und ein Fußbad nahm. Leider gab es dort einen Zwischenfall, in den die Kamera involviert war, so dass es nur Bilder bis zu diesem Ausflug gibt. ![]() Von Pai aus ging es nach Sukhothai, wo ich die Ruinen der früheren Königsstadt besichtigt habe. Sie sind in einem parkähnlichen Areal beheimatet, wo es recht idyllisch war. Auch in Sukhothai habe ich eine Walking Street miterleben dürfen, die zwar nicht so eindrucksvoll war wie die in Chiang Mai, aber dafür mit einem herrlichen Tanzabend punkten konnte. Dort haben die Thailänder nach genau festgelegten Schrittkombinationen (es gab vier verschiedene) mit Freude getanzt. Dann noch zwei Tage Bangkok. Ab dem 24.12. war Willi wieder mit von der Partie und am Abend des 25.12. ging's weiter nach Neuseeland. Und wer hätte gedacht, dass wir Asien so schnell vermissen würden ...
Donnerstag, 9. Januar 2014Am anderen Ende der Welt
Von Asien nach Neuseeland ist es weiter als erwartet. 14 Stunden dauert
die Reise (inkl. eines kurzen Zwischenstopps in Sydney), ehe wir das
Land erreichen, das grob gesehen am weitesten von Deutschland entfernt
ist. Dort angekommen, erleiden wir einen zweifachen Schock: einen
Wetter- und einen Finanzschock. In Christchurch ist es kalt und
regnerisch und alles kostet unfassbar viel Geld. Wir vermissen sofort
das schöne Wetter und die niedrigen Lebenshaltungskosten in Asien. Dafür
sind die Busfahrer hilfsbereit und freundlich - für einen Berliner
schon etwas gewöhnungsbedürftig. Ein viel gehörtes Wort ist 'Pardon',
nicht nur, weil wir die Neuseeländer teilweise nur schwer verstehen (bei
den Busfahrern lag unsere Quote bei ca. 1 verstandenen Wort von 100
gesprochenen), sondern auch untereinander scheint es mit der
Verständigung nicht immer ganz leicht zu sein. Es wird viel genuschelt.
Insgesamt sind die meisten Neuseeländer aber sehr aufgeschlossen und
freundlich; sie wirken zufrieden mit sich und der Welt.
Sonntag, 26. Januar 2014
Südinsel: Osten, Lake Tekapo, ... Geschrieben von admin
in 4. Station: Neuseeland um
08:27
Kommentare (0) Trackbacks (0) Südinsel: Osten, Lake Tekapo, Aoraki Mount Cook
Unsere erste Station auf der Südinsel war Christchurch (Ostküste), wo
die Spuren des Erdbebens von vor fast 3 Jahren noch deutlich sichtbar
sind. Von dort aus ging es weiter zum Lake Tekapo, wo die Devise
lautete: Warten auf gutes Wetter. Denn um die angeblich einzigartige
Farbe des Sees sehen zu können, braucht es Sonnenschein. Kurze Zeit
später fanden wir heraus, dass auch viele andere Seen tolle, wenn nicht
sogar einzigartige Farben aufzuweisen haben. Vom Lake Tekapo aus war es
nicht mehr weit zum Aoraki Mount Cook Nationalpark, unserem
Silvesterdomizil. Zum Jahreswechsel waren wir umringt von Bergen und
Seen und um 0 Uhr passierte einfach absolut gar nichts. Kein Mucks war
zu hören, keine Wunderkerze erleuchtete die Dunkelheit. Nur das
Tischfeuerwerk und der Böller, die Ulli und Sebastian netterweise via
Skype für uns zündeten, versicherten uns, dass Silvester war (danke an
euch beide für unsere tolle Skype-Party!). Da wir euch zeitlich 12
Stunden voraus sind, gehörten wir dieses Mal immerhin zu den Ersten, die
das neue Jahr begrüßen durften und als Deutsche in Neuseeland hatten
wir somit außerdem das Glück, zwei Mal reinfeiern zu können - na, wenn
das Jahr nicht gut werden sollte, dann wissen wir auch nicht weiter. Der
Neujahrstag brachte die erste Ernüchterung: immer noch Regen. Deshalb
mussten wir unsere geplanten Wanderungen ausfallen lassen. Was blieb,
war ein kurzer Ausflug zum Aussichtspunkt des Tasman-Gletschers, dem mit
27km längsten Gletscher Neuseelands.
In der Hoffnung auf besseres Wetter kehrten wir zur Ostküste zurück. Unsere Hoffnungen erfüllten sich zwar nur bedingt. Dafür passierten wir kleine nette Städtchen wie Oamaru und Dunedin ebenso wie mystisch anmutende Steinformationen (die Moeraki Boulders) sowie einsame Strände. Das größte Highlight war die faszinierende Tierwelt: Wir konnten seltene Gelbaugenpinguine, diverse lustige Vögel sowie Seerobben/-löwen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und uns mit den kleinen Hector-Delfinen im Wellenreiten messen.
Hier gibt es noch ein Video von den Pinguinen: |
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