Mittwoch, 4. Dezember 2013Bagan
Warnung: Wer jetzt schon keine Pagoden mehr sehen kann, der sollte
nicht weiterlesen! Denn Bagan ist das Pagodenparadies schlechthin. Das
Tempel-Areal erstreckt sich über 40 km². Der Gesamteindruck ist
überwältigend, die Sonnenauf- und Untergänge können sich sehen lassen.
Die Tempel im Einzelnen sind zum Teil nicht uninteressant, waren für uns
aber mehr eine Wiederholung dessen, was wir schon in Sagaing und Monywa
gesehen hatten. Bagan wird touristisch stark in Anspruch genommen.
Dementsprechend sind dort auch die Einheimischen. In der Nähe eines
Tempels kann man kaum einen Schritt tun, ohne dass man nicht von
mindestens einer Person belagert wird, die in irgendeiner Weise mit
einem ein Geschäft machen möchte. Da sind Kinder und junge Männer, die
selbstgemalte Bilder verkaufen, Frauen, die einem unbedingt ihre Waren
präsentieren und Leute, die einen mit der Pferdekutsche herumfahren
wollen. Jeder Zweite hält George Orwells "Tage in Burma" in allen
gängigen Sprachen zum Verkauf bereit.
Hier ein paar Impressionen aus dem Pagodenparadies:
Vor unserem Hotel zog wieder ein zur November-Vollmondsvorzeit typischer Umzug vorbei, wie man ihn vieler Orts häufig antrifft. Ob es hierbei um eine Sammlung für die neuen Mönchsgewände ging oder um die Vertreibung von Nats (Geister) ist uns unbekannt: Mittwoch, 4. Dezember 2013Kalaw
Auf dem Weg zum Inle-See haben wir einen kurzen Zwischenstopp in Kalaw,
einem ehemaligen englischen Luftkurort, gemacht. Der Ort liegt am Rand
der Shan-Berge auf einer Höhe von etwa 1300m, was eine sehr angenehme
Luft mit sich brachte, die wir nach der staubigen Zentralebene gut
gebrauchen konnten. In Kalaw haben wir unsere erste Trekking-Tour
gemacht, durch ein Gelände, das uns stark an den Harz erinnerte.
Mittwoch, 4. Dezember 2013Inle-See
Der Inle-See soll eines der grössten Highlights Myanmars sein. Auf dem
See gibt es Dörfer und "schwimmende" Beete. Die Menschen, die rund um
den See leben, sind für ihre Rudertechnik bekannt. Sie schlingen ein
Bein um das Ruder und bewegen es im Stehen. So bleibt mindestens eine
Hand frei zum Fischen. Aber man muss aufpassen: Es gibt echte und
unechte Einbeinruderer. Die einen machen es nur als Show für die
Touristen, die anderen sind echte Fischer. Wir haben hier eine
obligatorische Bootstour gemacht und zwei Nächte direkt auf dem See
geschlafen.
Mittwoch, 4. Dezember 2013Pyin U Lwin
Mit dem Nachtbus ging es ins kleine Örtchen Hsipaw, einem El Dorado für
Trekking-Fans. Für uns war der Ort vor allem deshalb interessant, weil
von dort eine schöne Tour mit dem Zug nach Pyin U Lwin in Aussicht
stand. Zugfahren ist in Myanmar immer ein Erlebnis. Wer schnell vorwärts
kommen möchte, sollte den Bus nehmen, denn die Züge fahren hier über
weite Strecken fast nur Schrittgeschwindigkeit, was auch gut so ist,
denn die Schienen sind oft in keinem guten Zustand und auch die Züge
haben schon bessere Zeiten gesehen. Während der Fahrt wackeln die
Waggons derartig doll, dass jede Volksmusikantentruppe ihren Spass
hätte. Wir fanden's aber auch sehr lustig und vor allem konnten wir
wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft geniessen. Pyin U Lwin war
unser letztes Ziel in Myanmar. Mit seinen zahlreichen Bauten im
Kolonialstil hatte der Ort noch einmal ein ganz anderes Flair als die
bisherigen Orte. Man merkte allerdings auch, dass hier reichere Menschen
wohnen, denn man sah kaum ärmliche Behausungen. Pyin U Lwin ist eine
Blumenstadt. Viele Besucher rühmen den Botanischen Garten. Wir haben
dort letztendlich ein Foto gemacht ...
Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Videoschnipsel. Wir sind ja nicht gerade für unsere ruhige Kameraführung bekannt, aber in diesem Fall konnten wir wirklich nichts für: Mittwoch, 4. Dezember 2013Mandalay
Bevor wir Myanmar verließen, machten wir noch einmal einen kurzen
(Zwangs-)Stopp in Mandalay. Wir genossen den Sonnenuntergang mit ein
paar Bierchen und Cocktails auf der Terrasse unseres Hotels und ließen
den Abend mit einem traditionellen Puppentheater ausklingen.
Das Video hier vermittelt einen Eindruck, was einem in der einstündigen Vorführung geboten wurde: Tschüss Myanmar, schön war's! |
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