Samstag, 29. März 2014Byaduk Caves und Grampians
Unser nächstes Ziel war der Grampians National Park, wohin uns die
Aussicht auf ein paar spektakuläre Wander- und Klettertouren lockte. Auf
dem Weg dorthin, machten wir einen Abstecher zu den Byaduk Caves,
Lavahöhlen, die ein Ergebnis der früheren vulkanischen Aktivitäten in
dieser Gegend sind. Im Anschluss ging es weiter zu den Grampians. Dort
angekommen, bot sich uns ein trauriger Anblick. Die Waldbrände von
Anfang des Jahres hatten weite Teile des National Parks zerstört und zu
einer Schließung zahlreicher Gebiete geführt. Somit blieben uns nur zwei
kleinere Wanderungen.
Samstag, 29. März 2014Outback
Da wir ja in den Grampians einige Touren nicht machen konnten, blieben
uns noch ein paar Tage für das Outback, was eigentlich nicht geplant
war. Obwohl wir für diesen knapp 4500km langen Abstecher gute 6 Tage
hinterm Steuer verbrachten, hat es sich voll gelohnt. Wir erlebten das,
womit man Australien oft in Verbindung bringt: endlose, menschenleere
Weite, Dürre und rote Wüstenlandschaften. Die erste Station war der
Australienklassiker schlechthin: der Uluru (besser bekannt als Ayers
Rock), das oberste Heiligtum der Aborigines. Von dort aus ging es zu den
nahe gelegenen Kata Tjuta (oder The Olgas), eine zerklüftete
Felsenformation. Auch sie ist den Aborigines heilig. Obwohl die
vielleicht spannendsten Wander- und Klettergebiete im Outback noch vor
uns lagen, mussten wir auf Grund der mangelnden Zeit hier schon wieder
umkehren. Auf dem Rückweg legten wir einen Stopp in Cooper Pedy ein,
einem Ort der vom Opalabbau lebt. Da Cooper Pedy zu den trockensten und
heißesten Orten Australiens zählt, wohnen viele Menschen dort unter der
Erde. Von Cooper Pedy aus ging es ab ins noch richtigere Outback, also
runter vom asphaltierten Highway und rauf auf die absolut menschenleere
und schlechte Schotterpiste. Auf den ca. 166km nach William Creek, dem
einzigen Ort auf der Strecke, kam uns nur ein Auto entgegen. In William
Creek feierten wir Sandras Geburtstag in einer urigen Outback-Bar mitten
im Nichts, zwischen Cowboys, die teilweise mit dem Flugzeug da waren.
Die Angestellten aßen Kängurufleisch. Das erklärt wahrscheinlich auch,
warum wir im gesamten Outback nicht ein einziges (lebendes) Känguru
gesehen haben. Von William Creek ging es über Port Augusta nach
Adelaide, unserer Endstation.
Samstag, 29. März 2014Adelaide
In Adelaide verbrachten wir den letzten Tag unserer Australienreise.
Dann hieß es einen 12,5 Stunden Flug nach Dubai überstehen.
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